Aktuelles auf einen Blick

2. VLN - 39. DMV 4-Stunden-Rennen - 12.04.2014

Gute Performance bleibt unbelohnt.

 

14.04.2014 – Nürburgring. Eine leichte Berührung mit der messerscharfen Abtriebsecke eines Audi´s verhinderte, dass für das H&R-Team Jürgen-Alzen-Motorsport beim zweiten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am Samstag mit dem Ford GT mehr als Position 15 auf der Ergebnisliste notiert wurde.

 

Das turbulente 39. DMV 4-Stunden-Rennen musste, bei erneut optimalen Bedingungen auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Kurs Kurzanbindung und Nordschleife der „grünen Hölle“, nach sechs Rennrunden wegen eines heftigen Unfalls abgebrochen werden. Da beide am Unfall beteiligten Piloten den Horrorcrash weitestgehend unverletzt überstanden, wurde der zweite von zehn Läufen zur VLN-Meisterschaft nach einer über dreistündigen Reparaturpause zur Instandsetzung der Leitplanken, mit einer Restdistanz von zwei Rennstunden neu gestartet.

 

Bereits am Samstagmorgen im Zeittraining um die besten Startplätze, zeigte sich, das die gute Performance die das Team von Jürgen-Alzen-Motorsport mit dem neuen H&R-Ford GT3 bereits bei Saisonauftakt gezeigt hatte, weiter gesteigert werden konnte. Mit einer Rundenzeit von 8:07.880 Minuten stellte Dominik Schwager den schwarz/silbernen Renner in die zweite Startreihe auf Position vier und zeigte damit wie effektiv die Mannschaft um Teamchef Jürgen Alzen gearbeitet hatte.

Beim Start zum Rennen hatte der Münchner dann aber zunächst mit starkem Untersteuern zu kämpfen und musste in der Anfangsphase einige Kontrahenten ziehen lassen.

 

„Das sind jetzt so die Feinarbeiten die es aufzuarbeiten gilt“, erläutert Jürgen Alzen. „Auf einer schnellen Runde sind wir schon voll bei der Musik, aber diese Competition auch auf die Distanz zu bringen, daran gilt es jetzt zu arbeiten. Die GT3 Autos sind heute so komplex, dass wirklich jedes kleinste Detail stimmen muss, damit das Gesamtpaket funktioniert. Daran arbeiten wir und ich bin mir sicher, dass wir diese Aufgabe schon bald lösen können.

 

Nach dem Rennabbruch nahm Dominik Schwager beim Re-Start von der neunten Position aus die Restdistanz in Angriff. Nach zwei Einführungsrunden kam der H&R-Ford GT aber leider nicht mit der Spitzengruppe aus der ersten Startrunde, sondern steuerte mit einem Reifenschaden die Alzen-Box an. Der Wechsel des Reifens dauerte zwar nur Sekunden, aber gerade in der Startphase ist ein solcher Zeitverlust nicht mehr wieder gut zu machen. Nach insgesamt 6 Rennrunden kam der Ford GT dann planmäßig zum letzten Boxenstopp. Jürgen übernahm  das Fahrzeug nun für die restlichen 8 Runden.

Das mit dem Ford GT unter ‘normalen Umständen‘ zu rechnen ist und erneut ein Top-Ergebnis im Bereich der Möglichkeiten lag, sieht man schon daran das von Position 59 wieder bis auf P 15 vorgefahren werden konnte.

 

„Das Auto ist heil im Ziel und wir werden die nächsten 14 Tage nutzen um weiter an unserer Renn-Performance zu arbeiten“, blickt Jürgen Alzen in die nahe Zukunft. Jetzt beginnt das Feintuning an unserem Fahrzeug um auch auf die Distanz schnell zu sein.“

Aktivitäten beim ersten VLN Lauf im Jahre 2014

Dieses Bild wurde uns freundlicher Weise von Speed2pic zur Verfügung gestellt!

 

Weitere Bilder der Saison >>

Gelungener Saisonauftakt für Jürgen-Alzen-Motorsport.

 

29.03.2014 – Nürburgring. „Wenn mir das heute Morgen jemand erzählt hätte, hätte ich es ihm nicht geglaubt! Jetzt bin ich sehr, sehr happy und überglücklich mit diesem tollen Ergebnis nach Hause zu fahren.“ Immer noch völlig aufgeregt, kommentierte Jürgen Alzen, Fahrer und Teamchef im H&R Spezialfedern Team-Jürgen-Alzen-Motorsport, den Zieleinlauf der 60. ADAC Westfalenfahrt, dem ersten von zehn Läufen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am vergangenen Samstag.

 

Bei besten Bedingungen nahmen 170 Teams am Samstagmorgen den Kampf um den Tagessieg und Meisterschaftspunkte auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Strecke und Nordschleife des Eifelkurses auf. Wie üblich stand am frühen Samstagmorgen die eineinhalbstündige Jagd nach den besten Startpositionen auf dem Programm. Nach einer Woche voll langer Arbeitstage  und entsprechend kurzen Nächten, in der die Betzdorfer Mannschaft das Fahrzeug nach dem  VLN-Testtag vor einer Woche entsprechend modifizierte und bis Freitag wieder alles rennbereit zusammenbaute, ein lange herbeigesehnter Augenblick.

 

Doch bereits nach drei Qualifikationsrunden gefroren die Gesichtszüge in der Mannschaft von Jürgen-Alzen-Motorsport zu Stein. Die Meldung, „Das Auto steht nach einem Unfall auf der Strecke und kann nicht weiterfahren“, lähmte alle. Was war passiert? Dominik Schwager war auf seiner zweiten schnellen Runde auf eine rutschige Stelle im Streckenbereich „Kesselchen“ gekommen und konnte das Auto nicht mehr abfangen. Bei dem Einschlag in die Leitschienen wurden der rechte vordere Kotflügel, die Frontschürze samt Splitter und der Unterboden stark beschädigt. Nachdem das Auto zurück an der Box war mussten erneut die Mechaniker des Teams ran und diese vollbrachten eine Glanzleistung. Bis zum Rennstart um 13 Uhr war der Ford GT repariert und stand in der Startaufstellung auf seiner Position. Und diese Startposition befand sich in der vierten Reihe des Feldes auf Gesamtrang acht. Welch eine Leistung. Nur eine richtig schnelle Runde von Dominik Schwager hatte gereicht, um den Alzen-Ford mitten unter die Werksteams von Audi, BMW und Mercedes zu stellen. Und damit sollte es mit dem Rennpech der Betzdorfer Truppe auch gewesen sein.

 

Startfahrer Dominik Schwager legte  im ersten Rennabschnitt den Grundstein zum späteren Erfolg. Ultraschnelle Runden die voll auf dem Niveau der Spitze lagen brachten das Ford-Duo Platz um Platz weiter nach Vorne.  Auf Gesamtposition vier liegend, übergab Dominik das Auto, beim zweiten Routinestopp nach 14 Runden an Partner Jürgen Alzen. Auch der Teamchef konnte die gute Performance seines Autos umsetzen und übergab an 5 Gesamtstelle liegend erneut an Dominik. Nach 28 Runden überquerte das Ford-Duo auf Gesamtposition sechs die Ziellinie.

 

„Nachdem ich das Auto heute Morgen nach dem Training gesehen habe, hätte ich mit diesem phantastischen Ergebnis niemals mehr gerechnet. Mein Dank und Lob an unsere Crew. Die Jungs haben unmögliches möglich gemacht und uns für das Rennen ein tolles Auto hingestellt“, so Teamchef Jürgen Alzen. „Darauf können wir stolz sein und das gibt uns einen gehörigen Schub für die kommenden Aufgaben. Auch Dominik Schwager zeigte sich begeistert. „Hier gibt es 15-20 Autos die gewinnen können. wenn du da auf Rang sechs fährst und nur Werksteams um dich hast, ist das ein tolles Gefühl!“ (Redaktionsbüro byJogi)

 

 

1.VLN 60. ADAC Westfalenfahrt vom 29.03.2014

 

TV ÜBERTRAGUNG - 05.04.2014, 16:00 Uhr - Sport1

 

Liebe Freunde der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, ich begrüße Euch herzlich zum Saisonauftakt 2014.

Ich versuche hier die Aktivitäten von Jürgen Alzen sowie Dominik Schwager mit dem Ford GT übersichtlich zusammen zu fassen.

 

11:40 Uhr        

Dominik Schwager und Jürgen Alzen starten mit dem Ford GT #777 von der 8. Startposition.



Die erste Saison beginnt mit einer Startverzögerung

Grund: Leitplankeninstandsetzung

Geplanter Start: 13:00 Uhr

 

Starterliste der Topfahrzeuge:

Start-position

Startfahrer

Fahrzeug

Zeit

1.

1. #5 Frank Stippler

Audi R8 LMS ultra - Phoenix Racing

8:11.400

2.

2. #3 Lance David Arnold

Me.-Benz SLS AMG GT3 - Black Falcon

8:12.511

3.

3. #25 Jörg Müller

Marc-VDS-Z4

8:12.994

4.

4. #26 Bas Leinders

Marc-VDS-Z4

8:14.691

5.

5. #2 Uwe Alzen

BMW Z4 GT3

8:14.848

6.

6. #36 Niclas Kentenich

BMW Z4 GT3

8:14.897

7.

7. #7 Maro Engel

Rowe-SLS

8:14.935

8.

 #777 Dominik Schwager

Ford GT

8:15.994

9.

9. #8 Norbert Siedler

Porsche 911 GT3 R

8:16.134

10.

10. #32 Stuart Leonard

Aston Martin Vantage GT3

8:16.271

 

 

12:41 Uhr

Die Fahrzeuge der ersten Startgruppe starten in die Einführungsrunde.


12:58 Uhr

 Das Rennen ist gestartet.

 

13:00 Uhr

 Auf dem fünften Platz biegen #777 Alzen / Schwager (Ford GT3) auf die Nordschleife ein.

 

13:43 Uhr

Boxenstopp – Dominik Schwager steuert die Box an. Es werden nur Routinearbeiten erledigt und nachgetankt. Ein Fahrerwechsel findet nicht statt.

 

14:19 Uhr

 

Zwischenstand Top 10

Pos

Nr.

Name

Laps

Gap

Best

Last

Stops

1

2

Alzen

9

 

8:11.404

8:22.774

1

2

5

Basseng

9

03.690

8:08.314

11:13.498

1

3

25

Müller

9

11.306

8:12.100

8:16.177

1

4

36

Aust

9

12.066

8:14.840

8:16.604

1

5

8

Siedler

9

17.763

8:12.710

8:21.828

1

6

26

Leinders

9

34.300

8:16.064

8:23.644

1

7

7

Zehe

9

42.813

8:16.752

8:24.787

1

8

777

Alzen

9

56.387

8:12.667

8:28.288

1

9

19

Werner

9

1:06.658

8:18.291

8:36.915

1

10

20

Klingmann

9

1:07.045

8:16.274

8:33.485

1

 

14:54 Uhr

 #777 Dominik Schwager steuern die Box an. Jürgen Alzen übernimmt das Steuer des Ford GT´s.

 

14:56 Uhr

 

Die Top 10 im Gesamtklassement nach Runde 13:


1. #5 Basseng / Stippler / Vanthoor (Audi R8 LMS ultra) 
2.
#2 Alzen / Wlazik (BMW Z4 GT3) +14.607
3. #36 Aust / Posavac / Kentenich (BMW Z4 GT3) +16.550
4. #7 Zehe / Jäger / Engel (Mercedes-Benz SLS AMG GT3) +37.341
5. #777 Alzen / Schwager (Ford GT3) +56.335
6. #20 Klingmann / Baumann / Tomczyk (BMW Z4 GT3) +1:10.310
7. #19 Werner / Luhr / Sims (BMW Z4 GT3) +1:21.982
8. #3 Simonsen / Bleekemolen / Arnold  (Me.-Benz SLS AMG GT3 )+1:23.902
9. #25 Müller / Wittmann (BMW Z4 GT3) +1:30.936
10. #32 Leonard / Wilson  (Aston Martin Vantage GT3) +2:47.068


 

15:45 Uhr

#588 Heinrich / Heinrich (BMW M1) und #777 Alzen / Schwager (Ford GT3) kommen sich in der Kurzanbindung sehr nah. Beide Fahrzeuge fahren weiter.

 

15:54 Uhr

 #777 Alzen / Schwager (Ford GT3) und #25 Müller / Wittmann (BMW Z4 GT3) kämpfen um Platz fünf im Gesamtklassement. #25 Müller / Wittmann (BMW Z4 GT3) setzen sich auf dem Grand-Prix-Kurs durch und biegen als fünfte auf die Nordschleife ein.

 

16:10 Uhr

 #777 Jürgen Alzen steuern die Box an. Dominik Schwager übernimmt das Steuer des Ford GT´s.

 

17:04 Uhr

Überfahrt über Start und Ziel

 

 

 

 

Platz 6 für

 

Jürgen Alzen & Dominik Schwager

 

Mit dem Ford GT #777

 

 

Herzlichen Glückwunsch!

Die ersten Bilder von den Test- und Einstellfahrten am 21.03.2014

Saisonstart kann kommen.

 

Erfolgreicher Testtag mit dem neuen H&R-Ford GT von Jürgen-Alzen-Motorsport.
Saisonstart am kommenden Wochenende heiß ersehnt.

 

Nürburgring. „Ich bin total begeister und absolut happy!“ Obwohl der erste Roll-Out und Testtag mit dem neuen schwarz-silbernen H&R-Ford GT von Jürgen-Alzen-Motorsport am Ende mit einem Problem an der Steuerkette des neu gebauten Renners endete, zeigte sich Teambesitzer Jürgen Alzen sehr zufrieden mit dem Ausgang des ersten Testeinsatzes seines neuen Rennfahrzeuges für die Saison 2014.

 

„Das Auto hat von Beginn an phantastisch funktioniert und wir hatten nicht das kleinste Problem. Wir sind am Freitag annähernd 100 Runden auf dem Grand-Prix Kurs des Nürburgrings gefahren und hatten keinerlei Probleme mit dem nagelneuen Auto. Alle Komponenten haben auf Anhieb funktioniert und es gab auch keine der sogenannten „Kinderkrankheiten“. Alles war dicht, Elektronik und Software passten auf Anhieb und auch das Fahrwerk in Kombination mit den Dunlop Reifen war nahezu perfekt. Ein klein wenig Untersteuern am Anfang, aber das kann auch von den doch noch recht niedrigen Streckentemperaturen kommen, konnte schnell ausgemerzt werden.. Ansonsten hat alles einwandfrei funktioniert und wir konnten schon damit beginnen die Feinarbeiten für das kommende Renn-Wochenende vorzunehmen. Das Fahren mit dem Auto macht einen Riesenspaß“, so Jürgen Alzen.

 

Auch auf der Nordschleife des Eifelkurses konnte dieser erste Eindruck vom Fahrverhalten des neuen Alzen-Ford GT nur bestätigt werden. Sowohl Jürgen Alzen als auch Dominik Schwager fühlten sich im Cockpit auf Anhieb wohl und beide freuen sich jetzt auf den Start des ersten Saisonlaufes zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Kurs und Nordschleife der „Grünen Hölle“ am kommenden Samstag.

 

Einzig ein Problem mit der Steuerkette des V8 in der letzten Testrunde, bei der Dominik Schwager den Mittelmotor-Renner vorsichthalber abstellte, trübte den erfolgreichen Testeinsatz am vergangenen Freitag.

„Wir haben dann eingepackt und sind nach Hause in die Werkstatt gefahren um den Fehler genauer zu analysieren“, so Jürgen Alzen. Der Motor wurde ausgebaut und noch am Samstag zu TunerReinhold Schmirlergebracht, um das Risiko einer Beschädigung auszuschließen. „Den Rest des Samstags nutzte das Team um Jürgen Alzen um sich auf das erste von 10 Rennen des Jahres vorzubereiten. Wir sind soweit schon für das Wochenende gerüstet. Der Renntransporter und das gesamte Equipment sind gepackt. Die Saison 2014 kann losgehen.“

 

Die „60. ADAC Westfalenfahrt“ startet am kommenden Samstag, 29. März, um 8:30-10 Uhr mit der Zeitenjagd die besten Startplätze. Der Start zum Rennen über eine Distanz von vier Stunden ist für 12 Uhr vorgesehen. (Redaktionsbüro byJogi)

Erste Lebenszeichen vom neuen Ford GT

Aktuelle Bilder vom 03.03.2014

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Jürgen Augst zu verfügung gestellt!

Hallo Motorsportfreunde,

 

die neue Motorsportsaison steht vor der Tür

 

Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen.

 

Wir hoffen unseren ersten Rollout mit dem neuen Fahrzeug planmäßig, in der 2. März Woche in Hockenheim absolvieren zu können. Danach stehen bereits die offiziellen VLN Einstellfahrten auf dem Programm.

 

 

Als Partner sind weiterhin mit dabei:

 

  • o                     H&R Spezialfedern
  • o                     Dunlop
  • o                     RS Tuning
  • o                     H. Bröker der Lackierer
  • o                     Droste Ingenieure
  • o                     Werbetechnik Hüsch
  • o                     BBS
  • o                     G. Schalk Metall-Recycling
  • o                     Rennarzt.de / Dr. Karl R. Schuster
  • o                     Pelagius
  • o                     Alfa Autolack

 

 

Dominik Schwager wird neben Jürgen Alzen den schwarzen Ford GT pilotieren.

Verhandlungen mit einem weiteren Fahrer sind noch nicht abgeschlossen.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Motorsportsaison 2014!

Aktuelle Bilder vom 19.02.2014

Wenn alles nach Plan läuft, werden wir Euch bis spätestens 28.02.2014 weitere Bilder des Ford GT´s, einschließlich Kriegsbemalung, liefern…

Vielen Dank!

Verkündung des Ergebnisses der Umfrage

 

Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich Farbe bzw. Layout

 

b) Schwarz – Weiß – Grün

 

und

 

g) Schwarz – Silber

______________________________________________

 

Die letzte Stimme unseres Hauptsponsors H&R Spezialfedern sorgte dafür, dass folgendes Design mit einem ganz knappen Vorsprung gewann:

 

g) Schwarz – Silber

 

Wir bedanken uns recht herzlich, bei allen, die mit gemacht haben, für Ihre Unterstützung.

An alle Freunde des Nürburgrings:

 

Unterstützt die Aktion "Wir sind Nürburgring"

 

Christian Menzel Fanseite

Neue Aktion!!! Bitte alle mitmachen!!!

Wir haben nicht mehr viel Zeit und müssen Druck machen!!

 

 

... und nun ab an´s Feintuning...

Mandäij Späschel

Es geht weiter...

Bilder vom 13.12.2013

Bilder vom 15.11.2013

Men at work...

Die Saison 2014 steht vor der Tür.

 

Doch bevor es losgehen kann, haben wir noch einiges an Arbeit zu verrichten.

 

Zum Beispiel der Aufbau eines neuen Ford GT...

Hallo liebe Fans!

 

Da wir in letzter Zeit viele E-Mails, mit offenen Fragen erhalten haben, die häufig die gleichen sind, möchten wir hier einige Fragen beantworten.

 

 

Oft gestellte Fragen:

__________________________________________________

 

- Nach welcher BOP wurde eingestuft? Welcher Entwicklungsstand? Leergewicht? Tankvolumen?

 

Wir starteten in dieser Saison mit einem Fahrzeug Ford GT in der GT3 Klasse, SP9, dessen Entwicklungsstand dem von 2010 entspricht.

Unser Leergewicht betrug 1275 Kg, das Tankvolumen fasst 115 Liter.

__________________________________________________

 

- VLN / 24h Rennen im Jahre 2014 und mit welchem Fahrzeug?

 

Wir sind gerade dabei ein komplett neues Fahrzeug aufzubauen.

 

Mit diesem beabsichtigen wir im kommenden Jahr unter den gleichen Regularien wie 2013 bei allen Läufen zur VLN teilzunehmen.

 

Das 24H ist leider noch nicht gesichert.

__________________________________________________

 

- Gibt es Matech noch?

 

Nein, Matech gibt es leider nicht mehr.

__________________________________________________

 

 

Ihr habt noch weitere Fragen?

 

Dann ruft mich doch einfach an oder schickt mir eine Mail!

Ich beantworte eure Fragen gerne!

 

Grüße

Jürgen

Reportage zur (9) 10. VLN - 38. DMV Münsterlandpokal - 26.10.2013

Reportage zur (8) 9. VLN - ROWE DMV 250-Meilen-Rennen - 12.10.2013

Fotos zur (8) 9. VLN - ROWE DMV 250-Meilen-Rennen - 12.10.2013

 

Der Ford wurde in der VLN Saison 2013 von Jürgen Alzen und Artur Deutgen pilotiert.

Für das kommende „ROWE DMV 250-Meilen-Rennen“ haben wir uns, wie schon zum 6h Rennen geplant, einen bekannten Fahrer mit ins Boot geholt.

 

Wir freuen und auf eine Zusammenarbeit mit Dominik Schwager!

 

 

Schon im Jahre 2010 beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring hat Dominik sein Können im CUP S unter Beweis stellen können.

 

Dominik Schwager griff zuletzt in der ADAC GT Masters für Lambda Performance, ebenfalls mit einem Ford GT, ins Lenkrad.

 

Mit Spannung fiebern wir nun dem ROWE DMV 250-Meilen-Rennen entgegen…

 

Genannte Fahrer:

 

1. Fahrer – Jürgen Alzen 

2. Fahrer – Artur Deutgen

3. Fahrer – Dominik Schwager



ZEITPLAN
 

07:45 Uhr

Fahrerbesprechung

08:30 - 10:00 Uhr

Zeittraining

11:20 Uhr

Startaufstellung

11:40 Uhr

Start Einführungsrunde

12:00 Uhr

Start Rennen

16:00 Uhr

Ziel Rennen

17:30 Uhr

Siegerehrung

Gästefahrt

28.09.2013 - 45. ADAC Barbarossapreis

Durststrecke beendet,

P4 gesamt beim 8. VLN Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft


Rennbericht Teil I 

 

Ich reiste bereits am Mittwochabend bei bestem Eifelwetter an den Nürburgring mit meiner Super Transe (Ford-Transit) an und checkte im Dorint Hotel ein, Zimmer bezogen, Terrassentüren auf, was für eine unglaubliche Stille über dem Ring!

 

Am Donnerstagabend wurde von 18.00 Uhr bis 21.30 Uhrsämtliches Boxenequipment aufgebaut. Das ist ziemlich heftig, denn das Team ist noch nicht komplett, also nur eine kleinen Truppe, die alles vorbereitet. 

Das sind meist Sabine, Peppi, Artur, Gerald und ich.


Nach beendeter Arbeit schaue ich mir dann das Ganze gerne von unserem Boxenstand aus in der Boxengasse an…

Ein toller, beeindruckender Anblick, über 30 bezogene Boxen, ein Treiben wie in einem Ameisenhaufen…

Für mich ist jedes Rennen etwas ganz besonderes. Es ist ganz und gar nicht selbstverständlich hier oben am Ring, an einer so einmaligen Rennserie teilzunehmen.

Und ich genieße es von mal zu mal mehr… besonders jetzt mit unserem tollen Projekt „Ford GT“.

 

Um das hier so erleben zu dürfen müssen wir alle Register ziehen, das gesamte Team, Sponsoren müssen hinter uns stehen…und das tun Sie schon sehr lange und uneingeschränkt mit einem unglaublichen Teamgeist!

 

Wenn es einen Pokal für Zuverlässigkeit und Fairness geben würde, dann ginge dieser sicher an H&R, dem Federnspezialist aus dem Sauerland.

Den Pokal für Loyalität hätte nach dieser langen Durststrecke jeder einzelne in diesem Team verdient

 

Das musste ich einfach mal erwähnen, denn diese Dinge verlieren leider im Sport immer mehr an Bedeutung.

Mein Team und ich sehen das hier nicht als Job, sondern als ein großartiges Erlebnis, bei dem wir ein Teil davon sind!

 

Ab Freitag war`s dann vorbei mit der Stille!

 

Nachdem Sabine die administrativen Aufgaben erledigt hatte, klebten wir unseren Sticker auf die Frontscheibe des Ford GT´s. Dieser zeigt an, dass die Streckenmiete für dieses Training bezahlt ist. 


Artur, nicht zu verwechseln mit "König Arthur", und ich quälten den Ford GT somit ab 10:00 Uhr über den verkürzten GP Kurs.

Das Ding lief wie ein Uhrwerk, der Leihmotor von RS Tuning zeigte keinerlei Schwächen.

Obwohl wir in unseren freien Trainings nur gebrauchte Reifen benutzen, waren die Rundenzeiten beeindruckend.

Selbst die BMW von Marc VDS (Michelin bereift) konnten wir „halten“.

Unsere Dunlop Reifen, auch wenn die schon mindestens 8 Rennrunden auf dem Buckel haben können das. DUNLOP war die 100% richtige Entscheidung und die ist ausschlaggebend für den größten Zeitgewinn!

 

15:00 Uhr, wir stehen in der Box, beide Tore sind offen, trotz Sonne friere ich wie ein Schneider, hätte doch besser die lange U-Hose angezogen.

 

Ab 16:00 Uhr wurde es dann Ernst, ab auf die Nordschleife mit dem Ding…

 

Ich sitze als erster im Ford, Auto fährt super, aber der „Verkehr“ auf der Nordschleife nervt. Vorzeitig, bereits nach einer Runde, beende ich mein Training… haben die denn nicht gelernt mal in Ihre Spiegel zu sehen…?

Manchmal wünsche ich mir eine vorne auf dem Auto montierte Strahlenkanone, mit der ich die Hindernisse auf Knopfdruck atomisieren könnte...

 

Nachdem ich Artur vor den „Bekloppten“ gewarnt habe, röhrt der V8 los und verlässt kurz darauf die Boxengasse,… ob das wohl gut geht???

 

Etwas über 8 Minuten sind vergangen und der Ford kommt zum ersten Mal an Start und Ziel vorbei.

Eine weitere Runde folgt.

Über die GP Strecke fährt mein "Co" zurück zur Box.

Tja, das reicht uns für heute und der Wunsch nach der Strahlenkanone beginnt sich zu manifestieren.

 

Fortsetzung folgt,

Euer Jürgen

 

Durststrecke beendet,

P4 gesamt beim 8. VLN Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft


Rennbericht Teil I 

 

Ich reiste bereits am Mittwochabend bei bestem Eifelwetter an den Nürburgring mit meiner Super Transe (Ford-Transit) an und checkte im Dorint Hotel ein, Zimmer bezogen, Terrassentüren auf, was für eine unglaubliche Stille über dem Ring!

 

Am Donnerstagabend wurde von 18.00 Uhr bis 21.30 Uhrsämtliches Boxenequipment aufgebaut. Das ist ziemlich heftig, denn das Team ist noch nicht komplett, also nur eine kleinen Truppe, die alles vorbereitet. 

Das sind meist Sabine, Peppi, Artur, Gerald und ich.


Nach beendeter Arbeit schaue ich mir dann das Ganze gerne von unserem Boxenstand aus in der Boxengasse an…

Ein toller, beeindruckender Anblick, über 30 bezogene Boxen, ein Treiben wie in einem Ameisenhaufen…

Für mich ist jedes Rennen etwas ganz besonderes. Es ist ganz und gar nicht selbstverständlich hier oben am Ring, an einer so einmaligen Rennserie teilzunehmen.

Und ich genieße es von mal zu mal mehr… besonders jetzt mit unserem tollen Projekt „Ford GT“.

 

Um das hier so erleben zu dürfen müssen wir alle Register ziehen, das gesamte Team, Sponsoren müssen hinter uns stehen…und das tun Sie schon sehr lange und uneingeschränkt mit einem unglaublichen Teamgeist!

 

Wenn es einen Pokal für Zuverlässigkeit und Fairness geben würde, dann ginge dieser sicher an H&R, dem Federnspezialist aus dem Sauerland.

Den Pokal für Loyalität hätte nach dieser langen Durststrecke jeder einzelne in diesem Team verdient

 

Das musste ich einfach mal erwähnen, denn diese Dinge verlieren leider im Sport immer mehr an Bedeutung.

Mein Team und ich sehen das hier nicht als Job, sondern als ein großartiges Erlebnis, bei dem wir ein Teil davon sind!

 

Ab Freitag war`s dann vorbei mit der Stille!

 

Nachdem Sabine die administrativen Aufgaben erledigt hatte, klebten wir unseren Sticker auf die Frontscheibe des Ford GT´s. Dieser zeigt an, dass die Streckenmiete für dieses Training bezahlt ist. 


Artur, nicht zu verwechseln mit "König Arthur", und ich quälten den Ford GT somit ab 10:00 Uhr über den verkürzten GP Kurs.

Das Ding lief wie ein Uhrwerk, der Leihmotor von RS Tuning zeigte keinerlei Schwächen.

Obwohl wir in unseren freien Trainings nur gebrauchte Reifen benutzen, waren die Rundenzeiten beeindruckend.

Selbst die BMW von Marc VDS (Michelin bereift) konnten wir „halten“.

Unsere Dunlop Reifen, auch wenn die schon mindestens 8 Rennrunden auf dem Buckel haben können das. DUNLOP war die 100% richtige Entscheidung und die ist ausschlaggebend für den größten Zeitgewinn!

 

15:00 Uhr, wir stehen in der Box, beide Tore sind offen, trotz Sonne friere ich wie ein Schneider, hätte doch besser die lange U-Hose angezogen.

 

Ab 16:00 Uhr wurde es dann Ernst, ab auf die Nordschleife mit dem Ding…

 

Ich sitze als erster im Ford, Auto fährt super, aber der „Verkehr“ auf der Nordschleife nervt. Vorzeitig, bereits nach einer Runde, beende ich mein Training… haben die denn nicht gelernt mal in Ihre Spiegel zu sehen…?

Manchmal wünsche ich mir eine vorne auf dem Auto montierte Strahlenkanone, mit der ich die Hindernisse auf Knopfdruck atomisieren könnte...

 

Nachdem ich Artur vor den „Bekloppten“ gewarnt habe, röhrt der V8 los und verlässt kurz darauf die Boxengasse,… ob das wohl gut geht???

 

Etwas über 8 Minuten sind vergangen und der Ford kommt zum ersten Mal an Start und Ziel vorbei.

Eine weitere Runde folgt.

Über die GP Strecke fährt mein "Co" zurück zur Box.

Tja, das reicht uns für heute und der Wunsch nach der Strahlenkanone beginnt sich zu manifestieren.

 

Fortsetzung folgt,

Euer Jürgen

 

 

Rennbericht Teil II

 

Freitag

 

17:30 Uhr In der Box angekommen ist das heutige freie Training für uns aus besagten Gründen beendet, wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen, nach den heftigen Schäden in dieser Saison wird es mir mein Versicherungsonkel danken (hoffentlich).

Jetzt schnell ab ins Zelt und trockene Klamotten an, denn ich laufe noch immer mit dem durchgeschwitzten Fahreranzug rum, suche mal wieder meine H&R Kappe und friere….

Wie gewöhnlich spreche ich bei dieser Gelegenheit, den Rücken vor unserem voll aufgedrehten Hochleistungs-Gasofen, mit der gesamten Mannschaft die Arbeitsliste durch.

 

18:30 Uhr Wahrscheinlich habe ich zuviel Hitze abbekommen, denn jetzt mache ich den entscheidenden Fehler:

Ich gebe Martin einen neuen, bisher noch nicht von uns getesteten Bremsbelag, den soll er fürs Training und Rennen in den GT einbauen.

Mal wieder habe ich mich auf jemanden verlassen (Bremsbelaghersteller) obwohl ich es doch besser wissen müsste,... ich mach das doch nicht erst seit gestern: was bei andern Fahrzeugen funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch bei unserem Wagen zu einer besseren Performance beitragen.

Ohne einen ausgiebigen Test, hätten wir diese Beläge nie fürs Rennen verbauen dürfen.

Wenn wir keine Probleme haben, dann mach ich mir die selbst….

 

Samstag


07:00 Uhr Ich habe sogar halbwegs gut geschlafen, das ist leider bei mir nicht immer der Fall.

Frühstück mit meinen Jungs im Dorint, wir fachsimpeln und quasseln dummes Zeug…

Artur und ich sind richtig gut „drauf“ und total optimistisch, dass es heute endlich mal mit einem Top Ergebnis klappt.

Nach den Trainingsergebnissen vom Vortag sind alle total zuversichtlich und sind ziemlich sicher, dass wir heute mit einer Knallerzeit im Quali glänzen werden…

Bei der Gelegenheit gehen wir dann unsere Strategie für das Rennen durch. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man sich gegenseitig zur Rücksichtnahme ermahnt, defensiv fahren, keine Gelbverstöße und bla, bla, bla.

Den Artur nehme ich mir dabei immer ganz besonders vor… :)

 

07:45 Uhr Artur und ich flitzen zur Fahrerbesprechung, erwartungsgemäß hören wir dort seit 20 Jahren fast immer die gleiche Leier…

 

08:15 Uhr ab ins Zelt, umziehen, das Quali beginnt gleich. Wenn ich nicht in 5 min im Auto bin, dann kriege ich vom Teamchef Gerald wieder einen hinter die Löffel und das will ich heute unbedingt vermeiden, denn der Gerald ist mir volumenmäßig leicht im Vorteil (ich möchte auf einen erneuten Zahnarztbesuch verzichten).

Also ziehe ich mir noch flott den Helm an und jetzt nix wie ins Auto, ich bin schon halb drin, da müssen meine Jungs richtig Gewalt anwenden und drücken meinen Schädel (es knackst gewaltig) mit vereinten Kräften in die Flunder, also, geht doch! Ich war noch nie so richtig gelenkig, vergleichbar mit einer Eisenbahnschiene…

Aber jetzt bin ich drin und werde durch eine wahnsinnig geile Sitzposition entschädig. Der Sitz in diesem Auto ist wie eine 2. Haut.

Am liebsten würde ich hier nicht mehr aussteigen wollen.

 

08:30 Uhr Das Zeittraining beginnt.


Martin und Julian stecken im letzten Moment die vorgeheizten Dunlop Slicks aufs Auto.

Den Ralph frage ich noch vor Abfahrt nach unserer getankten Kraftstoffmenge,

Marec stellt mir beide Außenspiegel optimal ein, eine letzte Funkprobe mit Axel und ab geht’s.

Ich verlasse knatternd, bedingt durch den Pitspeedlimiter, die Boxengasse,  Motor und Getriebe sind bereits auf Betriebstemperatur, wenig Sprit, neue Dunlop, alles so wie es sein soll.

Ich bremse in die Mercedes Arena rein, es knirscht seltsam, die Bremse schüttelt leicht.

"Na", denk ich mir, "dann bremse die Beläge jetzt mal ein…."

Nun scheint es doch zu funktionieren.

Jetzt reiße ich das Gas auf und fahre eine weitere GP Strecken Runde zum Aufwärmen der Reifen.

Der Motor klingt geil, und Bums hat er auch, das darf ich dem Motorenmann von RS-Tuning aber so nicht rüberbringen, dem sagen wir immer das es doch etwas mehr Leistung sein könnte, aber das bleibt ja hier alles unter uns…

Beim Anbremsen komme ich immer leicht ins ABS, ich vermute die Räder sind doch noch nicht richtig auf Betriebstemperatur, fahre noch eine weitere Aufwärm-Runde gegen die Order von Gerald, damit handel ich mir einen gewaltigen Anpfiff ein. Auf der Start Ziel Geraden glaubte ich sogar ihn im Auto (bei ausgeschaltetem Funk) hören zu können. :)

Also, jetzt ab auf die Nordschleife…..schöööner Verkehr…wäre doch besser erst nach Anweisung auf meine Qualirunde gegangen.

Auf eine 2 Runde habe ich bei diesem Verkehr keine Lust mehr, also fahre ich zurück zur Box, Heinz weist mich mit dem Teamschild ein, der Frank mach das üblicherweise sonst, aber er ist nur mit viel Glück beim letzten Lauf einer „Volleingipsung“ entgangen, somit möchte er sein Glück diesmal  nicht unnötig herauszufordern, (er steht meist dort wo ich parken will).

 

Soweit scheint ja technisch am Ford alles klar, aber es scheint auch nur so, denn mit der Bremse habe ich mir einen Bock ins Auto gebaut.

Die ganze Harmonie und Balance, die dieses Fahrzeug immer hatte, war mit einem mal verschwunden

Zu diesem Zeitpunkt hat aber weder Artur noch ich eine Erklärung für das bescheidene, nervöse Fahrverhalten.

 

 

Denn ohne Übertreibung, wenn alles passt, ist der Ford GT mit den H&R Fahrwerksteilen, den Dunlops und dem RS Motor eines der besten Rennauto´s, die ich jemals gefahren habe!

 

 

Artur steht bereits fertig mit Funk, Haube, Helm und Handschuhen in der Box. Jetzt will er ins Auto einsteigen, dabei beobachte ich ihn genau…der kommt aber auch nicht viel besser in den Ford.  Für seine „Eleganz“ beim Einsteigen bekommt er von mir nur eine 5,5.

Kurz erklärt Gerald ihm wie er sich den Quali-Ablauf WÜNSCHT. Denn auch meine „Befehlsverweigerung“ sollte nicht ohne eine Standpaukle abgehen….

 

Wieder neue Gummis, Benzin usw. und ich bin guter Dinge das der Artur jetzt unter „8:10“ fährt.

Alle Blicke sind auf die Monitore gerichtet, aber die Ernüchterung folgt schnell.

Das Auto war nicht gut genug! 8:17 min. reicht leider nur für den 11 Gesamtplatz.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt glaubten Artur und ich, dass dieses Handlingsproblem einzig und alleine an unserer zu niedrigen Reifentemperatur liegt… ein Trugschluss, wie sich im Rennen herausstellen sollte.

 

Fortsetzung folgt…

 

Grüße

Euer Jürgen

 

Rennbericht Teil III

 

10:08 Uhr das Training ist  zu Ende, jetzt müssen wir uns sputen, denn in 1,5 Stunden müssen wir bereits mit dem Wagen in der Startaufstellung stehen, man wartet nicht auf uns....

 

Ein Meeting mit meinen Mechanikern ist nicht mehr nötig, denn die wissen bereits was noch am Fahrzeug zu tun ist.

Peppi, Martin und Axel sind schon sehr lange im Team und haben die nötige Erfahrung und Routine.


Artur und ich gehen zurück ins Zelt um den weiteren Ablauf mit Gerald durchzusprechen, der plant die Abläufe immer super. Rechnen kann er!

 

Gerald schlägt vor, dass Artur den ersten Stint fährt.

Ich find das ok, nur leider hat das auch für Artur zu Folge, dass er dann auch den letzten der 3 Stints im Auto sitzt, das ist folglich eine Doppelbelastung.

Für Artur ist das aber in Ordnung, der fühlt sich fit.

 

Die Arbeit im Cockpit wird sehr oft unterschätzt, denn alleine die Querbeschleunigungs- und Bremskräfte, die so ein GT3 Renner generiert, sind gewaltige körperliche, wie auch geistige Arbeit.

 

Wer das noch nicht selbst miterlebt hat, kann sich das nur schwer vorstellen.

 

 

Gerade fällt mir hierzu eine ganz besondere Episode ein….

 

Wir schreiben das Jahr 2005, der Motor unseres Porsche Allrad Doppelturbo (zu der Zeit noch leicht über 700 PS) blubbert bereits in der Box warm….

 

Gästefahrten für Privatpersonen und Sponsoren sind angesagt!

Das Ding ist teuflisch schnell!

 

Diesmal befindet sich unter den „Taxi- Gästen“ ein ganz besonders hartgesottener Bursche. Von Seiten seiner Freunde wurde mir zugetragen dass dieser spezielle Kunde das V-max Programm „wünscht“ und nichts anderes, weniger wäre für ihn ja nur „Pillepalle“. Ich erkläre mich natürlich sofort bereit diesem VIP Gast meine „volle Aufmerksamkeit“ zu schenken……

 

Ich sitze bereits im Auto… er steigt ein, schnallt sich an, eigentlich ein ganz sympathischer Kerl, braun gebrannt…

 

Wenn er nur nicht direkt nach der Begrüßung so beleidigend über unsere im „Kreis Fahrerei“ und den lächerlich niedrigen Speed abgelästert hätte…

Seine Freunde hatten Ihm diese Fahrt im „Kinderkarussell“ geschenkt. Mit seinem getunten Motorrad bewege er sich, so sagt er, in ganz anderen Regionen…

 

Ich erkläre Ihm trotzdem die Zeichensprache mit dem Daumen nach oben oder unten um mir gegebenenfalls signalisieren zu können das alles OK ist, oder doch nicht….

Denn im Rennauto ist es viel zu laut und unter dem Helm versteht man ohne Gegensprechanlage doch sowie so nichts…..

Also, wir rollen aus der Box, dann Richtung Mercedes Arena, ziehe meine Gurte schnell noch mal nach, jetzt gebe ich schon mal vorsichtig Gas und guck mal wie es meinem Gast geht…aber der schaut nur total gelangweilt auf die Geschwindigkeitsanzeige im Display.

Ok denk ich, jetzt ist es an der Zeit langsam mal Ladedruck in die Zylinder zu schicken….der Motor “schmatzt“ die Räder beißen sich im Asphalt fest, denn bei uns gibt es auch was fürs Geld, der Kunde hat ja schließlich voll bezahlt… Die Kurzanbindung bremse ich richtig spät an, dann im Slide Richtung Hatzenbachbogen. Der „Kasten“ geht  heute wie die Kugel aus dem Lauf. Mit Warp 5 (269KmH) „schmeiß ich den Anker“ vor der Veedol - Schikane und prüfe wie es meinem Gast geht. Aus dem Augenwinkel heraus konnte ich nämlich seltsame, unkontrollierte Armbewegungen feststellen, das sah ungefähr so aus, als würden seine "Griffel" von der Augsburger Puppenkiste ferngesteuert.

 

Ich schaue noch mal rüber, da scheint doch was nicht zu stimmen, der wird mir doch wohl nicht vor lauter Langeweile eingeschlafen sein, oder?

Schnell mal zurück in die Box (nach 2,2 gefahrenen Km), die sollen den aufwecken…

Ich halte an, aber der Typ im rechten Sessel schläft immer noch!

Zu 2. schaffen meine Mechaniker den Rambo aus dem Fahrzeug, bis zum Abend liegt er dann, völlig orientierungslos, weis wie ein Kalkfass, mit den Füßen nach oben auf dem Gummiboden unseres Renntransporters.

 

Freilich kommt so etwas sehr selten vor und heute schmunzeln wir auch darüber, aber das zeigt uns auch dass diese besagten Kräfte so hoch sein können dass nicht jeder sie ohne weiteres verträgt.

 

So, aber jetzt zum Renngeschehen.

 

Ich sitze mit einigen Freunden auf der Tribüne im Hatzenbachbogen, ich bin sicher dass Artur am Start direkt 4-5 Plätze gut machen kann, denn er ist ein Top Starter!

 

12:00 Uhr Das Rennen ist gestartet

 

Ich höre die Motorengeräusche der ersten Startgruppe, Gänsehaut! Dann, wie an der Schnur gezogen, die ersten GT3 Fahrzeuge.

Artur hat 3 Plätze gut machen können, aber mit recht großem Abstand zur Spitze. Ich bin ein wenig enttäuscht und mir wird schnell klar, dass das nicht nur auf eine zu geringe Reifentemperatur in der Startphase zurückzuführen ist.

 

Insgesamt sehe ich einen erstmal unauffälligen, aber soliden Artur mit dem Ford GT.

Plangemäß stoppt Artur nach 4 Runden, es wird Kraftstoff nachgefüllt, Julian, Martin, Peppi wechseln dabei in Rekordzeit die Räder.

Artur beklagt massive Handlingsprobleme und abnehmende Bremsleistung.

Die vom Veranstalter vorgegebene Mindeststandzeit ist um, Gerald gibt das Fahrzeug frei, der Ford verlässt mit Tempo 60 die Box.

Wir sind alle ein bisschen Ratlos…

 

Nach weiteren 8 Runden Kommt Artur erneut planmäßig, bereits auf P 6 vorgefahren, zur Box.

 

Fahrerwechsel, ich steige ein, schnalle mich an, der Funk wird eingesteckt und meine Trinkflasche befestigt.

Artur gibt mir noch schnell einige wichtige Infos zum sonderbaren Fahrverhalten.

 

Ich bin ja mal gespannt!

 

Raus aus der Box, danach Vollgas, anbremsen Mercedesarena und dann … Der Wagen hat kaum noch Bremsleistung, ich komme kaum um die Ecke und muss einen ganz weiten Bogen fahren. Es ist mir ein Rätsel wie Artur mit diesem Problem doch so gute Rundenzeiten abgeliefert hat.

 

Plötzlich auf der Strecke, Code 60, also abbremsen was geht. Ich schalte runter, 5,4,3,2,1, dabei stehe ich immer noch voll auf dem Bremspedal. So ein mist, ich „nagel“ mit 81 durch die 60er Zone. Das sollte nicht ungestraft bleiben.

Die Rennleitung brummt uns 1 Strafminute auf, verdammt ärgerlich, ein harter aber ein nachvollziehbarer Entschluss.

 

Unter schwierigen Bedingungen beende ich meinen Turn und bin froh dass ich den Wagen unfallfrei an Artur zum letzten Turn übergeben kann.

Heinz und Frank (wer die beiden im Boxenhäusschen sieht, denkt unweigerlich an Stadler und Walldorf von der Muppets Show) unsere beiden Zeitnehmer, warten bereits in der Boxengasse und weisen mich mit Respektabstand auf den Standplatz vor unserer Box ein, die Vorkommnisse aus vorherigen Rennen sind noch frisch in Ihren Knochen. 

 

Günni und Ralph unsere Tanker stehen bereit. Ich komme etwas langsamer zum Stopp herangefahren als sonst, (Bremse) denn ich möchte nicht, dass der Ralph mit der vollen Tankkanne wieder übers Dach fliegt.

 

Das Auto steht, es wird nachgetankt, Räder werden gewechselt.

Marec stellt den Reifendruck auf die neue Situation ein, mehr können wir jetzt nicht tun….

 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass wir uns sehr auf die Rückkehr unsers Reifenspeziallisten und langjährigen Freund Joachim Freuen.

 

Gute Besserung Jo!

 

Marec ist derzeit seine Vertretung, obwohl er noch nicht sehr lange dabei ist, macht er seinen Job sehr gut.

Das muss er auch, denn bei den Reifendrücken kommt es auf ein paar hundertstel an, die dann darüber entscheiden „was geht oder nicht“.

 

Zum Glück ist Artur ebenfalls ein sehr guter Techniker und weiß wie er den Ford über die letzten 8 Runden zu bringen hat.

 

16:10 Uhr 28 Rennrunden sind um, P4 gesamt, ich bin total happy, dass wir dieses schwierige Rennen doch ohne Schramme zu Ende fahren konnten.

 

Hätte ich mir die Strafminute nicht eingehandelt, so wären wir auf P3 gelandet!

 

Dieses Ergebnis haben unsere Freunde, Sponsoren und Fans schon sehr lange verdient!

 

 

Der nächste Lauf wartet!

 

Wir werden alles Geben!

 

Grüße

Jürgen

Dankeschön an Familie Haack!

 

Einen Überraschungsgruß bekamen wir von dem Streckenposten Kevin zusammen mit Doris und Christina Haack.


 

Vielen Lieben Dank!

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Nach individueller Absprache im Jahre 2013 / 2014

 

Aktuelle Auskunft geben wir gerne per Email oder auch telefonisch!

 

 

 


Kontaktdaten:

 

Jürgen Alzen

Gewerbepark 12

57518 Betzdorf

 

j.alzen@t-online.de

02741 972397

 

 

Artur Deutgen


arturdeutgen@live.de

0034 69 44 03 2 28

 

 

 

 

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3. VLN - 55. ADAC ACAS H&R Cup - 27.04.2013

Ford GT 2012

Zeitreise....